Am 14. und 15. Oktober fand in Constanta das zweite Arbeitstreffen der teilnehmenden Universitäten im bulgarisch-rumänischen Projekt „Grenzüberschreitendes Universitätsnetzwerk für interkulturelle Kommunikation“ statt.  Bei diesem Treffen standen die Studieninhalte des neuen Masterstudiengangs „Interkulturelle Kommunikation“ und dessen Budget im Vordergrund.

Zugleich fanden mehrere, von der Internationalen Elias Canetti Gesellschaft organisierte kulturelle Veranstaltungen statt, welche sich mit der zeitgenössischen rumänischen und bulgarischen Kunst auseinander setzen. Am 14.Oktober wurden in der Ausstellung “River of Light”, welche in der Städtischen Kunstgalerie stattfand, die Arbeiten von Professoren und Studenten der Universität Veliko Tarnovo präsentiert, so u.a. von Prof. Penyo Penev, Assoc. Prof. Milen Djanovski, Nevena Lefterova, Veselin Simeonov. Begleitet wurde die Ausstellung von den bekannten rumänischen Künstlern Aurelian Broasca, Lilia Rus und Smaranda-Miruna Budisteanu.

Später an diesem Abend präsentierte die IECG die neuste Übersetzung des rumänischen Roman „Prey“ von Georgi Grozdev in einer Lesung und das Projekt von Ana Maria Munteanu “Art Portrait of Felicia Serbanescu or The Homeland of Modern European Dance ”. Die Kulturabend endete mit einem Konzert des bekannten rumänischen Bariton Ioan Ardelean. Die Kunstinstellation von Rumen Dimitrov-Popa – zwei gewaltige Stühle im Eingangsbereich der Kunstgalerie erhielt eine Menge Aufmerksamkeit vom Publikum und den Passanten. Die Skulpturen wurden exklusiv für die se Veranstaltung angefertigt und der Kunstgalerie Constanta gestiftet.

Am 15. Oktober führte der bulgarische Schauspieler Aleksandar Iliev vom Sofioter Theater 199, sein Monodrama Pierrot auf. Iliev ist im Guinessbuch mit der längsten Monodrama-Pantomime – 25 Stunden ohne Pause, verzeichnet.

Das Projekt “CUNICC” zielt vor allem darauf ab, psychologische Grenzen, wie sprachliche und kulturelle, zu überwinden und in Frage zu stellen. Bilaterale Kontakte zwischen rumänischen und bulgarischen Repräsentanten aus dem Wirtschafts- und Verwaltungssektor sollen gefördert und mit der akademischen Ausbildung in der Region zusammengeführt werden.

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