9. – 16. März 2014

StudentInnen der Europastudien und ihre deutschen KommilitonInnen werden vom 9. bis 16. März 2014 an einer Studienreise mit dem Titel „Let’s discover Europe” teilnehmen. Das Ziel der Reise ist die Überwindung der geographischen und akademischen Distanz zwischen einschneidenden historischen Ereignissen und der Institution der Europäischen Union – durch den Besuch von Meilensteilen der europäischen Geschichte und Integration. Die StudentInnen werden mit den Funktionen der EU in der Gegenwart vertraut gemacht, indem sie sich mit einer Reihe von EU-Vertretern, Politikern und Pädagogen treffen werden.

In Deutschland werden die StudentInnen den Vorstand der Union europäischer Föderalisten an der Bergstraße treffen und einen Vortrag zum Thema grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Europäischen Akademie in Otzenhausen hören. In den Schlachtfeldern von Verdun werden die jungen TeilnehmerInnen die Tragödie des Ersten Weltkrieges noch einmal nachempfinden. Zudem werden die StudentInnen die Möglichkeit haben das Mausoleum in Douaumont zu besichtigen, an welchem Helmut Kohl und Francois Mitterand im Jahr 1984 den Opfern beider Seiten gedenkten. Eine weitere Station der Studienreise wird das Museumshaus eines der „Väter“ der europäischen Integration sein: Robert Schuman. Zur Reiseroute gehört zudem ein Besuch der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg sowie ein Rundgang durch das „Europäische Viertel“ der Stadt, in welchem der Europäische Gerichtshof seinen Hauptsitz hat. Durch das Anbringen eines Schlosses an eines der Monumente in Schengen, wo 1985 das Schengener Abkommen für die Abschaffung der stationären Grenzkontrollen innerhalb Europas unterzeichnet wurde, werden die StudentInnen eine symbolische Spur ihres Besuches hinterlassen. Jo Leinen, deutsches Mitglied im Europäischen Parlament, wird sich mit der Gruppe im Landtag des Bundeslandes Saarland treffen.

Die Studienreise wird vom Programm „Shaping Europe – Civic Education in Action“ der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert Bosch Stiftung finanziert. Die Partnerin der IECG Svetlanda Kirova ist Stipendiatin des Programmes. Im Zusammenarbeit mit dem Team der Akademie für politische und soziale Bildung “Haus am Maiberg” – Heppenheim, nahm sie an der organisatorischen und methodischen Planung des Projektes, in Zusammenarbeit mit der Internationalen Elias Canetti Gesellschaft, teil.