In den letzten Apriltagen präsentiert das Goethe-Institut – Bulgarien in Zusammenarbeit mit der Internationalen Elias-Canetti-Gesellschaft die Deutschen Filmtage.  Das Programm umfasst drei Dokumentationfilme, die in den letzten vier Jahren entstanden sind und sich mit kulturhistorischen Themen befassen. Jeder von ihnen bietet, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten, einen detaillierten und kritischen Blick auf die nähere Vergangenheit. Am Samstag und Sonntag kann das Publikum zwei Filmklassiker aus den 1930er Jahren des Regisseurs Fritz Lang (1890–1976) zum ersten Mal sehen oder sich daran erinnern.  Er war in Deutschland und den USA tätig und hinterließ tiefe Spuren in der Filmgeschichte der Weimarer Republik, indem er neue ästhetische und technische Maßstäbe setzte.

Alle Filme sind mit bulgarischen Untertiteln versehen und werden im Dom Kaneti gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Kurzprogramm:

„Die Unbeugsamen“ (2021, 99 Min.)

22.04., Mittwoch, 18:00 Uhr, Haus Canetti
Regie: Torsten Körner
Drehbuch: Torsten Körner
Kamera: Johannes Imdahl, Claire Jahn

 

„Riefenstahl“ (2024, 115 Min.)

23.04., Donnerstag, 18:00 Uhr, Haus Canetti
Regie: Andres Veiel
Drehbuch: Andres Veiel
Kamera: Toby Cornish

 

„Liebe, D-Mark und Tod“ (2022, 96 Min.)

24.04., Freitag, 18:00 Uhr, Haus Canetti
Regie: Cem Kaya
Kamera: Cem Kaya, Mahmoud Bellahchel, Julius Domer, Christian Kochmann

 

„Das Testament des Dr. Mabuse“ (1933, 115 Min.)

25.04., Samstag, 17:00 Uhr, Haus Canetti
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou
Kamera: Karl Vass, Fritz Arno Wagner

 

„M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931, 106 Min.)

26.04., Sonntag, 17:00 Uhr, Haus Canetti
Regie: Fritz Lang
Drehbuch: Thea von Harbou, Fritz Lang
Kamera: Fritz Arno Wagner